
Gran Canaria Tauchen: Die besten Spots - inkl. Tipps & Touren!
Gran Canaria gehört zu den beliebtesten Zielen zum Tauchen auf den Kanaren – besonders für Einsteiger. Ruhige Bedingungen, gute Sichtweiten und viele erfahrene Tauchschulen machen die Insel ideal für erste Tauchgänge. Rund um Gran Canaria gibt es zahlreiche abwechslungsreiche Tauchspots mit Lavaformationen, Fischschwärmen und sogar einigen Wracks. Vor allem an der Nord-, Ost- und Südküste finden sich viele Plätze, an denen sowohl Anfänger als auch erfahrene Taucher eine faszinierende Unterwasserwelt entdecken können.
Das solltest du wissen
Tauchen auf Gran Canaria ist auch ohne Vorerfahrung möglich. Viele Tauchschulen bieten Schnuppertauchgänge und Einsteigerkurse an. Für selbstständiges Tauchen ist in der Regel eine Zertifizierung erforderlich.
- Geführte Tauchgänge sind ohne Lizenz möglich
- Eigenständiges Tauchen erfordert meist PADI Open Water Diver oder vergleichbar
- Die besten Bedingungen herrschen an Nord-, Ost- und Südküste
- Tauchen ist ganzjährig möglich, beste Bedingungen habt ihr meist im Frühjahr bis Herbst
Wer noch nicht tauchen möchte oder lieber an der Oberfläche bleibt, findet beim Schnorcheln auf Gran Canaria ebenfalls viele spannende Spots.
Die besten Plätze zum Tauchen auf Gran Canaria
Tauchen im Norden
Der Norden der Insel zählt zu den beliebtesten Regionen zum Tauchen auf Gran Canaria. Besonders rund um Las Palmas und Sardina del Norte gibt es mehrere bekannte Tauchspots, die sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Taucher eignen.
Las Palmas ⭐⭐
Die Playa de Las Canteras in Las Palmas ist vor allem für Einsteiger ein guter Ort zum Tauchen auf Gran Canaria. Die geschützte Bucht sorgt oft für ruhige Bedingungen und eignet sich daher gut für Schnuppertauchgänge oder erste Ausbildungstauchgänge. Für spektakulärere Unterwasserlandschaften fahren viele Tauchausflüge jedoch zu Spots wie Sardina del Norte oder El Cabrón.


Geeignet für: Einsteiger & Schnuppertauchen
Meeresbewohner: Papageifische, Brassen, Trompetenfische, kleine Barrakudas, Oktopusse und Seesterne
Merkmale: ruhige Bedingungen, geschützte Bucht, kleine Fischschwärme
Tauchschulen: Gute Infrastruktur mit mehreren Tauchschulen in Las Palmas
Sardina del Norte ⭐⭐⭐⭐
Sardina del Norte ist ein kleiner Hafenort im Nordwesten der Insel und einer der beliebtesten Spots zum Tauchen auf Gran Canaria. Schon wenige Meter vom Einstieg entfernt beginnen Lavaformationen, in denen sich zahlreiche Fische und andere Meeresbewohner verstecken.


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Neben Schnorchlern kommen hier vor allem Taucher aller Erfahrungsstufen auf ihre Kosten. Die Unterwasserwelt bietet Lavaformationen, Rochen, Seepferdchen und Anglerfische.
Geeignet für: Einsteiger & Fortgeschrittene
Meeresbewohner: Barrakudas, Zackenbarsche, Rochen, Oktopusse, Seepferdchen und große Fischschwärme
Merkmale: Lavaformationen, gute Sichtweiten, einfacher Einstieg vom Hafen
Tauchschulen: Viele Tauchschulen aus Las Palmas und dem Norden Gran Canarias fahren Sardina del Norte regelmäßig für Ausbildungs- und Fun-Dives an. Der Einstieg erfolgt meist direkt vom kleinen Hafen, weshalb der Spot häufig für Open-Water-Kurse und geführte Tauchausflüge genutzt wird.
Tauchen im Süden
Im Gegensatz zum Norden ist das Meer im Süden von Gran Canaria meist ruhiger und besser vor Wind geschützt. Viele Tauchausflüge starten hier von Orten wie Puerto Rico oder Puerto de Mogán und führen per Boot zu Riffen, Höhlen und gelegentlich auch zu Wracks entlang der Südküste.
Puerto Rico ⭐⭐⭐
Puerto Rico ist einer der wichtigsten Ausgangspunkte für Bootstauchgänge im Süden von Gran Canaria. Viele Tauchausflüge fahren von hier zu Riffen und Tauchplätzen entlang der Südküste, teilweise auch zu Wracks in der Umgebung von Puerto de Mogán.
Geeignet für: Einsteiger & Fortgeschrittene
Meeresbewohner: Barrakudas, Brassen, Papageifische, Rochen, Muränen und Oktopusse
Merkmale: Bootstauchgänge zu verschiedenen Spots, ruhige Bedingungen im Süden, gute Infrastruktur für Tauchausflüge - eher Startpunkt als guter Tauchspot
Tauchschulen: Mehrere Tauchbasen im Hafen von Puerto Rico organisieren Schnuppertauchen, Ausbildungskurse und geführte Bootstauchgänge entlang der Südküste.


Maspalomas & Arguineguín ⭐⭐⭐
Maspalomas im Süden von Gran Canaria ist vor allem ein wichtiger Standort für Tauchschulen und Tauchausflüge. Viele Anbieter organisieren von hier Bootstauchgänge zu verschiedenen Riffen entlang der Südküste, besonders rund um Arguineguín und Puerto de Mogán.
Geeignet für: Einsteiger & Fortgeschrittene
Meeresbewohner: Papageifische, Brassen, Barrakudas, Muränen, Oktopusse und gelegentlich Rochen
Merkmale: Bootstauchgänge zu Küstenriffen, meist ruhige Bedingungen im Süden
Tauchschulen: In Maspalomas und Playa del Inglés befinden sich mehrere Tauchschulen, die Schnuppertauchen, PADI-Kurse und geführte Tauchausflüge anbieten.
Weitere empfehlenswerte Tauchspots
Die folgenden Spots sind vor allem für Taucher mit entsprechender Lizenz (z. B. Open Water Diver) geeignet. Wenn ihr noch keine Lizenz habt, könnt ihr bei vielen Tauchschulen Einsteigerkurse oder geführte Touren mit mehreren Tauchgängen buchen.
El Cabrón (Osten) ⭐⭐⭐⭐⭐
El Cabrón gilt als eines der besten Tauchgebiete auf Gran Canaria und gehört zu den bekanntesten Spots der Kanaren. Das Gebiet ist ein geschütztes Meeresschutzgebiet mit beeindruckenden Lavaformationen, Höhlen und einer besonders großen Artenvielfalt.
Hier lassen sich regelmäßig große Fischschwärme, Rochen, Muränen und Barrakudas beobachten. Durch die teilweise stärkere Strömung eignet sich der Spot vor allem für Taucher mit Erfahrung.
Geeignet für: Fortgeschrittene
Voraussetzung: Open Water Diver oder höher
Tufia (Osten) ⭐⭐⭐⭐
Der kleine Küstenort Tufia gehört zu den interessantesten Tauchspots im Osten von Gran Canaria. Direkt vor der geschützten Bucht beginnen Lavaformationen und kleine Höhlen, die vielen Meeresbewohnern als Versteck dienen. Durch die meist gute Sicht und die abwechslungsreiche Unterwasserlandschaft ist der Spot besonders bei Fotografen beliebt.
Geeignet für: Taucher mit Lizenz & Fortgeschrittene
Meeresbewohner in Tufia: Seepferdchen, Muränen, Oktopusse, Trompetenfische, Barrakudas und verschiedene Riffbarsche
Merkmale: Lavaformationen, kleine Höhlen, gute Sichtweiten
Tauchschulen: Geführte Tauchausflüge nach Tufia werden häufig von Tauchschulen aus Las Palmas oder dem Süden der Insel organisiert.


Gibt es Haie beim Tauchen auf Gran Canaria?
Immer wieder stellt sich die Frage, ob man beim Tauchen auf Gran Canaria Haie sehen kann. Tatsächlich leben in den Gewässern rund um die Kanaren mehrere Haiarten, darunter Engelhaie, Blauhaie und gelegentlich Hammerhaie in tieferen Gewässern.
Für Taucher sind Begegnungen jedoch eher selten. Die meisten Tauchspots rund um Gran Canaria liegen an Küstenriffen und Lavaformationen, wo vor allem Barrakudas, Muränen, Rochen, Oktopusse und große Fischschwärme zu sehen sind.


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Wer gezielt größere Meeresbewohner sehen möchte, hat bei Tauchgängen an Riffen, Wracks oder tieferen Spots rund um Gran Canaria die besten Chancen.
Fragen und Antworten zum Tauchen in Gran Canaria
Brauche ich Vorerfahrung zum Tauchen auf Gran Canaria?
Nein. Schnuppertauchgänge und geführte Einsteigerkurse sind ohne Lizenz möglich. Für selbstständiges Tauchen wird meist eine Zertifizierung benötigt.
Welche Tauchspots auf Gran Canaria lohnen sich besonders?
Besonders sehenswert ist das Wrack von Mogán, die Umgebung in Tufia, das 700 Meter lange Arguineguín-Riff im Süden, El Cabrón und Risco Verde.
Welche Gegend auf Gran Canaria ist für Anfänger geeignet?
Anfänger profitieren besonders von geführten Touren im Süden oder Norden der Insel. Die Tauchschulen wählen passende Spots je nach Bedingungen.
Fazit: Tauchen auf Gran Canaria – ideal für Einsteiger
Gran Canaria ist ein hervorragendes Ziel für alle, die das Tauchen ausprobieren möchten. Die große Auswahl an Einsteigerkursen, gute Bedingungen und abwechslungsreiche Spots machen die Insel perfekt für erste Tauchabenteuer – und für den nächsten Schritt in die Unterwasserwelt.

Nico
Gründer und Autor
Guide aktualisiert im März 2026